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Informationen zur Gemeinde Ainring und Umgebung |
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Ainring... |
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Der Högler SandsteinBereits die Römer verwendeten für Ihre Brand- und Urnengräber den Högler Sandstein zum Teil zum Auskleiden der Grabstätten, zum Teil als Abdeckung. Die erste urkundliche Erwähnung findet sich 1372 als 'Hasen Steinbruch Alpe' in Erwähnung eines Oberhögler Steinbruchs. Der Högler Sandstein fand bei Bauarbeiten im gesamten Rupertiwinkel seinen Einsatzbereich und bildete somit über Jahrhunderte die Haupteinnahmequelle. Aber nicht nur im Rupertiwinkel fand der Högler Sandstein seine Liebhaber. Die Fenster und Türenportale, Treppenstufen, Tröge, Schleif-, Mahl- und Wetzsteine wurden überwiegend auf dem Wasserweg der Saalach bis nach München, Amsterdam, Wien und in den Balkan transportiert. So will man in einer türkischen Moschee Bodenplatten aus Högler Sandstein entdeckt haben. Anfangs wurden die Steine im Tagebau gebrochen. Als diese Abbaumöglichkeit erschöpft war, wurden Stollen in den Högl getrieben um die Steine -z.T. in liegender Arbeitsstellung, da die Stollen sehr niedrig waren- zu gewinnen. Mit Raiteln ("Hölzernen Hebeln") wurden die Steine ausgehebelt und mittels Zugtieren aus den Stollen befördert. Zement und Kunststein haben den Abbau des Högler Sandstein mit Beginn des 20. Jhdt's als unwirtschaftlich erscheinen lassen. Der Abbau wurde eingestellt. Trotz der nahezu vergangenen 100 Jahre seit dem Ende des Sandsteinabbaus sind die Spuren noch heute sichtbar. So z.B. im Bereich der Stroblalm, wo ein langgezogener Graben von ca. 1200 m bis zu Anwesen Steinbrecher noch heute auf diesen bedeutenden Wirtschaftsfaktor hinwiest. Der Steinbrecherbauer unterhalb der Strobalm) stellte als letzter 1913 die Arbeit am Steinbruch ein. Die älteste noch erhaltene Türeinfassung aus Högler Sandstein aus dem Jahre 1599 können Sie beim Ögglbauern in Weildorf besichtigen. Das letzte Werk beim Großödhof in Hainham (bei Anger). Am Steinhögl und in Thundorf können Sie noch eine Vielzahl an Tür- und Fenstereinrahmungen aus Högler Sandstein betrachten. Insgesamt sind ca. an die 150 Portale und Türeinfassungen im Rupertiwinkel beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege bekannt. |
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